

Von Michael Uhlig
Zu den heimischen Wespenarten gehört auch die Hornisse (Vespa crabro). Die Tiere sind tag- und nachtaktiv und gewinnen das zur Aufzucht ihrer Brut benötigte Eiweiß nicht wie die Bienen aus Pollen, sondern aus dem Fleisch erbeuteter Insekten.
Die südeuropäische Vertreterin der Hornissen (Vespa orientalis) versorgt sich auch mit Fleisch toter Tiere und gehört damit zur Gesundheitspolizei im Tierreich. Die Energie zum Fliegen erhält die Hornisse von zuckerhaltigen Stoffen wie Nektar oder Fruchsäften.
Hornissen sind relativ selten und stehen unter Naturschutz. Hornissennester dürfen weder zerstört, noch beschädigt oder umgesiedelt werden.
Das Bild oben rechts wurde am 25.04.2007 aufgenommen und zeigt eine Hornissenkönigin die Nektar zu sich nimmt.
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