
Von Michael Uhlig, November 2011
Das Bienenjahr 2011 ist in unserem Vereinsgebiet wieder eines der abwechslungsreichen Jahre.
Die Bienen kamen weitgehend gut aus dem Winter und konnten die Tracht gut nutzen. Der Sommer war dann nicht mehr so, wie sich das die Imker wünschen. Nach dem Schleudern war es unbedingt erforderlich, rasch einzufüttern, weil die Völker noch sehr stark waren und die Natur praktisch nichts mehr lieferte. Räuberei durch den Nahrungsmangel einerseits und durch die Fütterung andererseits war in einigen Gebieten ein zusätzliches Problem.
Der Herbst war bisher recht warm, sodaß die Bienen noch reichlich Brut haben. Unser Titelbild ganz oben zeigt Bienen beim sammeln von Fruchtsaft aus reifen Äpfeln. Amseln haben hierbei die Vorarbeit geleistet und die Äpfel aufgepickt.
Der warme Herbst könnte zu einer Verschiebung der für die Bienen notwendigen Winterbehandlung führen.
Im Herbst und Winter hat der Imker außer für die Winterbehandlung Zeit, Rähmchen zu richten, Wachs umzuarbeiten und seine Ausrüstung zu reparieren oder zu ersetzen. Dann kann das Frühjahr kommen.
Und noch eine Information für unsere Imker: das Jahr 2012 ist ein "gelbes" Jahr.