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Tag der offenen Tür mit Einweihung der neuen Photovoltaikanlage

Von unserem Nachbarverein Bezirksbienenzuchtverein Herrenberg e.V..

 

Der Bezirksbienenzuchtverein Herrenberg e.V. lädt am Sonntag, dem 13.07.2008 zum Tag der offenen Tür ein. Bei dieser Gelegenheit wird auch die neue Photovoltaikanlage des Vereins eingeweiht.

 

Veranstaltungsort: Lehrbienenstand an der Alten Steige in Herrenberg.

 

Beginn: 10:00 Uhr.

 

Für das leibliche Wohl ist gesorgt und von 11:00 bis 12:00 Uhr gibt es ein Freigetränk.

 

Parkmöglichkeiten sind am Waldfriedhof gegeben

 


Abgabe von Pollenwaben, Nachtermin

Von: Spürgin, Armin (RPF) [mailto:Armin.Spuergin@rpf.bwl.de] Gesendet: Montag, 2. Juni 2008 11:18An: undisclosed-recipients:Betreff: Abgabe von Pollenwaben - NachterminWichtigkeit: Hoch

 

Sehr geehrte Damen und Herren Vereinsvorsitzende,

 

nachstehend erhalten Sie eine Information mit der Bitte, sie in geeigneter Weise an ihre Mitglieder weiter zu geben.

 

Am 31. Mai haben viele Imker die Pollenwaben aus den durch Clothianidin geschädigten Bienenvölkern zu den Abgabestellen gebracht.

 

Da in der Kürze der Zeit nicht alle Imker Gelegenheit hatten, die Pollenwaben zu entnehmen, bzw. abzugeben, wird ein Nachtermin angeboten.

 

Er findet am kommenden

 

Samstag, den 07. Juni, statt.

 

Die Anlieferung erfolgt in
79427 Eschbach, TREA, Breisgau Energieverwertung, Heitersheimerstraße 2
Uhrzeit: 8:00 bis 11:30

 


Zu erreichen über BAB Abfahrt Heitersheim in Richtung Heitersheim
Aufsicht: Hubert Hugger, Referatsleiter 33, RP Freiburg

 

Anfahrtskizze unter:
http://www.tbe-waerme.de/

 

Mit freundlichen Grüßen
Armin Spürgin
Fachberater für Imkerei

 

Regierungspräsidium Freiburg
Abteilung Landwirtschaft, Ländlicher Raum
Veterinär- und Lebensmittelwesen
Postfach
79095 Freiburg
oder
Bertoldstraße 43
79098 Freiburg

 

Telefon: 07 61 / 2 08 - 12 85
FAX:    07 61 / 2 08 - 12 36
Mobil: 01 75 / 7 24 82 00
Mailto:armin.spuergin@rpf.bwl.de

 

 

In unserem Downloadbereich finden Sie das Formular zur Schadensmeldung sowie den Infobrief des Regierungspräsidiums Freiburg.


Ergänzende Hinweise zum Völkersterben im Rheintal

Von Michael Uhlig

 

Auf Nachfrage bei Herrn Spürgin konnten folgende ergänzende Informationen erhalten werden:

 

Die Bienenverluste sind vermutlich auf die Verwendung von gebeiztem Saatgut in der Landwirtschaft zurück zu führen. Demnach entstand aufgrund der trockenen Witterung bei der Aussaat eine beizmittelhaltige Staubwolke, die vom Wind auf angrenzende Blütenpflanzen verfrachtet wurde und sich dort auf den Blüten ablagerte. Die Bienen nahmen das giftige Beizmittel anschließend mit dem Nektar und den Pollen auf und verendeten daran.

 

Die Anzeichen dieser Vergiftung zeigen sich daran, dass in den frühen Morgenstunden mehr als 500 tote und verendente Bienen vor den Beuten zu finden sind. Die noch lebenden Bienen zeigen ein auffälliges Verhalten: Sie krabbeln desorientiert auf dem Boden umher und verkrampfen, einige strecken die Flügel ab.

 

Nach meinen eigenen Beobachtungen verschwinden diese Erscheinungen wieder bis gegen Mittag. Treten die Vergiftungen in geringem Umfang auf, so ist dies nicht immer leicht zu erkennen, da die vergifteten Bienen meistens im hohen Gras vor der Beute verschwinden. Bienen, die noch am Leben sind krabbeln auf den Grashalmen umher und finden nicht mehr in die Beute oder sie fallen zu Boden.

 

Auffällige weitere Merkmale dieser leichteren Vergiftungsfälle sind eine plötzliche Stagnation in der Volksentwicklung, obwohl aufgrund der Brutstärke eine rasche Volksentwicklung hätte einsetzen müssen, sowie eine geringe Sammelleistung dieser Völker trotz guter Tracht- und Wetterbedingungen.

 

Betroffene Imker sollten derartige Beobachtungen sofort dem zuständigen Seuchenwart melden, damit alle weiteren Schritte (Anzeige, Beweissicherung, etc.) eingeleitet werden können.

 


Ursache für Bienensterben im Rheintal gefunden

Von Michael Uhlig

 

Die Ursache für das massenhafte Bienensterben im Rheintal wurde gefunden: Es handelt sich wie bereits vermutet um eine von Beizmitteln für Saatgut verursachte Vergiftung der Bienen.

 

Bei dem als Ursache gefundenen Insektizit handelt es sich um Clothianidin, einem Gift, das zur Bekämpfung des Maiswurzelbohrers (Diabrotica Virgifera) eingesetzt wird. Zu diesem Ergebnis kamen Untersuchungen am Julius Kühn-Institut in Berlin.

 

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat inzwischen reagiert und acht clothianidinhaltige Pflanzenschutzmittel verboten.

 

Weitere Informationen:

http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/cgi/styleguide/content.pl?ARTIKEL_ID=61431

idw-online.de/pages/de/news260637

de.wikipedia.org/wiki/Clothianidin
http://www.ksta.de/html/artikel/1209912098204.shtml


Völkersterben im Rheintal

Infobrief 8/2008 des Regierungspräsidiums Freiburg vom 07.05.2008. Herr Armin Spürgin, Fachberater für Imkerei.

 

Die seit Ende April stattfindenden Bienenverluste im Rheintal halten weiter an. Die ersten Untersuchungsergebnisse sollen Ende dieser Woche (11.07.08, anm. d. Red.) vorliegen und geben hoffentlich Aufschluß über die Ursachen. Entgegen anfänglicher Einschätzung handelt es sich offensichtlich nicht nur um Flugbienenverluste. Der Totenfall findet zu einem erheblichen Teil über Nacht statt und kann von Volk zu Volk und von Standort zu Standort sehr stark schwanken. Eine genaue Kontrolle kann erfolgen, indem man am Abend eine Schale (z.B. ein leeres Deckelfuttergeschirr) unter die Fluglöcher auslegt und am folgenden Morgen möglichst früh kontrolliert.

 

Bienenvölker, die aus dem kritischen Gebiet abgewandert wurden, zeigten nach 1-2 Tagen keinen Totenfall mehr. Deshalb ist allen betroffenen Imkern zu empfehlen, mit der Abwanderung in die Frühtrachtgebiete des Schwarzwaldes nicht bis zum vollständigen Blühende im Rheintal zu warten. Der Löwenzahn blüht auch schon in höheren Lagen und der Raps steht dort kurz vor der Blüte.

 

Vor der Abwanderung sollte eine Dokumentierung der Schadenshöhe erfolgen. Hierzu hat der Landesverband Badischer Imker Formblätter und Empfehlungen auf seiner Homepage eingestellt.

 

Von den betroffenen Völkern werden Honig- und Pollenproben gezogen und untersucht, um Aussagen über die weitere Verwendung der Honig- und Pollenwaben treffen zu können.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Armin Spürgin

 

Fachberater für Imkerei

 


Böses Erwachen nach dem Winter

Sie werden es sicher schon aus den Medien mitbekommen haben: der Winter 07/08 war für viele Imker wieder mit hohen Bienenverlusten verbunden.

 

Gerade Völker, die zur Zeit recht stark sind und darüber hinaus noch auffällig viel Winterfutter haben, sollten Sie etwas genauer untersuchen. Diese Völker haben mit hoher Wahrscheinlichkeit ihre Vorräte mit den Reserven zusammenbrechender Völker aus der Nachbarschaft aufgestockt. Dabei hat fast in jedem Fall eine massive Reinvasion mit Varroen stattgefunden, denn zusammenbrechende Völker in der Nachbarschaft sind häufig auf hohen Milbenbefall zurückzuführen. Die Ursachen hierfür sind hinlänglich bekannt: zu späte oder falsche Bekämpfung der Milben im letzten Jahr.

 

Haben Sie kein Diagnosebrett eingeschoben oder wollen Sie nicht so lange warten, schauen Sie sich die Bienen auf den Waben ganauer an: in stark befallenen Völkern sitzen die Milben bereits gut sichtbar auf den Arbeiterinnen!

 

Bei hohem Befall haben Sie in den nächsten Tagen noch die Gelegenheit, mit einer Kurzzeitbehandlung gegen zu steuern. Dabei sollten die Temperaturen über 16°C liegen. Sobald die erste Tracht einsetzt, wird diese letzte Chance vorbei sein.

 


Gute Trachtbedingungen

Löwenzahnblüte auf einer Wiese

Nachdem die Vegetation durch den milden Winter 2007/2008 bis Anfang März erneut ca. 4 Wochen voraus war, normalisierte sich die Entwicklung aufgrund des kühleren April wieder. Dadurch passt die Volksentwicklung und das Trachtangebot vielerorts gut zusammen. Es deuten sich gute Honigernten mit den nach dem Winter verbliebenen Völkern an. Aufgrund der häufig hohen Völkerverluste, die auch in diesem Winter wieder zu verzeichnen waren, werden die Imker trotz guter Trachtbedingungen unter dem Strich eher weniger Honig ernten.

 


Trotz Schnee an Ostern

Arbeitsbiene beim Pollensammeln an einer Krokusblüte.

...nutzt diese Biene die wenigen warmen Stunden des Tages, um an einer Krokusblüte Pollen zu sammeln.

 

Das Bild wurde von unserem Vereinsmitglied Dr. Krüger aus Stuttgart eingereicht. Vielen Dank an dieser Stelle für das gelungene Bild.

 

Bitte Bild anklicken zum Vergrößern.

 

 


Frühlingserwachen 2008

Biene beim Nektar sammeln.

Endlich ist es wieder soweit: Unsere Bienen sind das erste mal in diesem Jahr auf Sammeltour unterwegs.

 

Als Nahrungsquellen finden sie um diese Jahreszeit vor allem Weidenblüten, Krokus und andere Frühblüher. Aber auch schwache Völker werden jetzt rasch ausgeplündert, falls der Imker die Größe ihrer Fluglöcher nicht richtig eingestellt hatte.

 

 

 

 

 

 


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